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Mein Projekt.....

 

ja, das ist sie nun... meine Creche!

 


Hier absolviere ich also derzeit meinen Freiwilligendienst. Eine Creche ist quasi ein Kinderhort. Sie liegt im Bairro Santa Teresinha, einem sehr armen Stadtviertel, in Parnaiba und wird gefoerdert und finanziert vom hiesigen Bischof Don Alfredo.

Ca 50 Kinder von 3-6Jahen verbringen hier ihren Morgen von 8 - 11Uhr...

Thats life!

Carlos Daniel... allerliebst!

huebsch, oder nicht?!

Die Kinder werden hier betreut, wir spielen mit ihnen, versuchen ihnen die ersten Buchstaben naeherzubringen und das wichtigste ist, sie bekommen etwas zu essen!

Gegen 9 Uhr gibt es immer einen kleinen Lunch, bestehend aus pão (Brot) und souco (Saft) und um halb 11 Mittagessen (meistens Reis, Bohnen und Huehnchen).

Die Kinder dort kommen aus sehr armen Verhaeltnissen und so ist es sehr wichtig, dass sie regelmaessig etwas zu essen bekommen.

"Denn Liebe geht naehmlich wirklich durch den Magen!!!", wie es der Bischof Don Alfredo bei unsrem Gespraech so schoen ausdrueckte.

Mit mir arbeiten dort noch ca 10 weitere Jugendliche, ebenfalls auf freiwilliger Basis, und eine grossartige Kuchenfrau (Dona Ana).

Kuechenmama Ana, die gute Seele der Creche

Joan... irgendwie hat dieses bild etwas heiliges...

Marcillia, Christina und Jeanny... ebenfalls Freiwillige

Nachmittags wird dort ebenfalls Programm angeboten. 2 mal in der Woche Capoeira und Musikunterricht, der allerdings nicht zustande gekommen ist, da es am Lehrer gefehlt hat... Diesen Job soll ich jetzt uebernehmen und versuche zur zeit mein Bestes, den Kindern Floete und Keybord beizubringen... was nicht unbedingt einfach ist, da meine Sprachkenntnisse bisher durchaus fuer den alltag ausreichen, mein Vokabular aber musiktheoretisch noch nicht sehr bewandert ist... aber ich werde das mal versuchen und hier haben ja auch alle zum Glueck ganz viel Geduld mit mir...

Ich habe in den letzten Wochen ebenfalls einige Familien besucht, die wirklich quasi nichts zum leben haben und die der Bischof monatlich mit Nahrungsmitteln unterstuetzt und ihnen ein kleines Haus ( in unseren Augen wohl eher eine Lehmhuette) gebaut hat.

Das Elend und die Armut dieser Familien liessen mich stumm werden, angesichts all dem, was wir fuer so selbstverstaendlich halten.

Jedoch wurde ich, nachdem das erste Eis gebrochen war, ueberall sehr herzlich aufgenommen und bin sehr froh, diese Erfahrung gemacht haben und all diese wunderbaren Menschen kennengelernt haben zu duerfen...

Hier nun weitere Bilder, die vielleicht ein bisschen etwas von dem, was ich hier so Tag fuer Tag erlebe, transportieren koennen...

eines der Haeuser die ich besucht habe... Dona Julia

diese Familie besitzt werde Strom noch Wasser, der Mann ist Alkoholiker und ueber alle Berge, die 2 kleinen Kinder verlaust und voller Wuermer und die 2 alteren Maedels, 12 und 14 Jahre alt haben die Schule geschmissen und verbringen ihre Tage mit Bier, Drogen, Zigaretten und Maennern... Traurige Wahrheit!

dieser Blick tut in der Seele weh!

Demo gegen die Zerstoerung unserer Umwelt!!!





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